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Lexikon für digitale und analoge Fotografie sowie Bildbearbeitung
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50 Begriffe
Kategorie Analoge Fotografie 50
0-9 & Symbole
A
B
C
D
Kodak D-76 ist ein klassischer Allround-Schwarzweißentwickler mit ausgewogenem Verhältnis aus Korn, Schärfe und Empfindlichkeitsausnutzung.
Eines der ersten kommerziell nutzbaren fotografischen Verfahren, entwickelt von Louis Daguerre in den 1830er-Jahren.
Diafilm erzeugt nach der Entwicklung direkt ein positives, durchsichtbares Farbbild.
DIN ist eine historische logarithmische Skala für Filmempfindlichkeit.
Die Dunkelkammer ist der lichtdichte Arbeitsraum, in dem analoge Filme entwickelt und Fotoabzüge belichtet werden.
Der DX-Code übermittelt einer kompatiblen Kleinbildkamera automatisch Informationen über Filmempfindlichkeit und Patronendaten.
E
Standardisierter Entwicklungsprozess für Farbdiafilme (Umkehrfilme), der ein positives Bild direkt auf dem Film erzeugt.
Entwickeln bezeichnet den chemischen Prozess, der ein belichtetes Filmnegativ in ein sichtbares, fixiertes Bild verwandelt.
Fotografischer Entwickler macht das latente Bild sichtbar, indem belichtete Silberhalogenide chemisch zu metallischem Silber reduziert werden.
Ein Entwicklungstank ermöglicht die lichtdichte Filmentwicklung bei normalem Raumlicht nach dem Einspulen.
F
Farbnegativfilm erzeugt ein farblich invertiertes Negativ, das anschließend vergrößert oder gescannt wird.
Film ist das lichtempfindliche Trägermaterial der analogen Fotografie, auf dem das Bild chemisch aufgezeichnet wird.
Die Filmemulsion ist die lichtempfindliche Schicht eines fotografischen Films oder Papiers.
Filmkorn bezeichnet die sichtbare körnige Struktur analoger Filme, die aus der Emulsionsstruktur und Entwicklung hervorgeht.
Fixierer entfernt unbelichtete Silberhalogenide und macht Film oder Fotopapier dauerhaft lichtunempfindlich.
Fotopapier ist lichtempfindliches Papier für analoge Vergrößerungen oder Kontaktabzüge.
G
H
Kodak HC-110 ist ein konzentrierter Schwarzweißentwickler mit langer Haltbarkeit und flexibel wählbaren Verdünnungen.
Die Hurter-Driffield-Kurve stellt die optische Dichte eines fotografischen Materials in Abhängigkeit von der logarithmischen Belichtung dar.
I
K
Kleinbildfilm 135 ist perforierter 35-mm-Film in einer lichtdichten Patrone, meist für 24×36-mm-Aufnahmen.
Ein Kontaktabzug entsteht, wenn Negativ und Fotopapier direkt aufeinanderliegen und gemeinsam belichtet werden.
Übersichtsabzug, bei dem alle Bilder eines Negativstreifens im Maßstab 1:1 direkt auf ein Fotopapier kopiert werden.
Körnung ist die sichtbare, unregelmäßige Struktur analoger Filme, die durch die Silberhalogenidkristalle entsteht.
L
N
O
P
Planfilm besteht aus einzelnen flachen Filmblättern und wird vor allem in Großformatkameras verwendet.
Verkürzte Entwicklungszeit, um einen absichtlich überbelichteten Film nachträglich abzudunkeln und den Kontrast zu reduzieren.
Eine verlängerte Filmentwicklung, um einen zu dunkel belichteten Film nachträglich aufzuhellen.
Verlängerte Entwicklungszeit, um einen absichtlich unterbelichteten Film nachträglich aufzuhellen und dessen effektive Empfindlichkeit zu erhöhen.
R
S
Der Schwarzschildeffekt führt bei sehr langen oder sehr kurzen Belichtungen zu einem Abweichen vom einfachen Reziprozitätsgesetz.
Schwarzweißfilm zeichnet Helligkeiten überwiegend über lichtempfindliche Silberhalogenide auf.
Silberhalogenide sind lichtempfindliche Silberverbindungen, die die Grundlage klassischer fotografischer Emulsionen bilden.
Sofortbildfilm enthält die Chemie zur Entwicklung direkt im Filmpaket beziehungsweise Bildmaterial.
Bei der Standentwicklung verbleibt stark verdünnter Entwickler lange Zeit nahezu ohne Agitation am Film.
Ein Stoppbad beendet die Entwicklerreaktion schnell und definiert den Übergang zum Fixieren.
T
V
X
Z
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