Daguerreotypie

Eines der ersten kommerziell nutzbaren fotografischen Verfahren, entwickelt von Louis Daguerre in den 1830er-Jahren.

Die Daguerreotypie, benannt nach ihrem Erfinder Louis Daguerre, war eines der ersten praktikablen fotografischen Verfahren und wurde 1839 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurde eine mit Silberjodid beschichtete Silberplatte in der Kamera belichtet und anschließend mit Quecksilberdampf entwickelt, wodurch ein positives Bild direkt auf der Metallplatte entstand.

Jede Daguerreotypie war ein Unikat, da es keinen Negativprozess gab, aus dem sich beliebig viele Abzüge erstellen ließen. Die Bilder zeichnen sich durch eine hohe Detailschärfe aus, sind aber sehr empfindlich gegenüber Berührung und Umwelteinflüssen, weshalb sie meist hinter Glas in speziellen Rahmen aufbewahrt wurden.