Rauschen
Störende, körnige Bildartefakte, die vor allem bei hohem ISO-Wert oder wenig Licht auftreten.
Bildrauschen bezeichnet störende, meist körnig wirkende Artefakte in einem Foto, die als zufällige Helligkeits- und Farbabweichungen einzelner Pixel sichtbar werden. Es tritt besonders bei hohen ISO-Werten, langen Belichtungszeiten oder starkem nachträglichem Aufhellen dunkler Bildbereiche auf.
Man unterscheidet grob zwischen Helligkeitsrauschen, das sich als körnige Struktur ohne Farbverschiebung zeigt, und dem meist störenderen Farbrauschen, bei dem einzelne Pixel sichtbare Farbabweichungen aufweisen. Größere Sensoren und größere einzelne Pixel produzieren bei gleichem ISO-Wert in der Regel weniger Rauschen als kleine Sensoren.
In der Nachbearbeitung lässt sich Rauschen durch Rauschunterdrückung deutlich reduzieren, wobei stets ein Kompromiss zwischen Rauschreduktion und dem Erhalt feiner Bilddetails gefunden werden muss – zu aggressive Entrauschung lässt Bilder schnell unnatürlich glatt und detailarm wirken.