Sensorgröße / Cropfaktor

Die physische Größe des Kamerasensors und der daraus resultierende Umrechnungsfaktor für den Bildwinkel.

Die Sensorgröße beschreibt die physischen Abmessungen des lichtempfindlichen Bauteils einer Kamera. Gängige Formate reichen von kleinen Smartphone- und Kompaktsensoren über APS-C und Vollformat bis hin zu großen Mittelformatsensoren, wobei größere Sensoren meist bessere Bildqualität und geringere Schärfentiefe ermöglichen.

Der Cropfaktor gibt an, um welchen Faktor der Bildwinkel eines Objektivs im Vergleich zum Vollformat-Referenzformat beschnitten wirkt. Ein APS-C-Sensor mit typischem Cropfaktor 1,5 lässt ein 50-mm-Objektiv wie ein 75-mm-Objektiv am Vollformat wirken, da nur der mittlere Bildausschnitt des Objektivs genutzt wird.

Wichtig ist: Der Cropfaktor verändert nicht die tatsächliche Brennweite des Objektivs, sondern nur den effektiven Bildausschnitt und damit den wahrgenommenen Bildwinkel – die physikalischen Eigenschaften wie Lichtstärke bleiben unverändert.