Mittenbetonte Messung
Belichtungsmessmethode, die die Bildmitte stärker gewichtet als die Ränder.
Die mittenbetonte Messung ist eine klassische Belichtungsmessmethode, bei der die Kamera das gesamte Bildfeld auswertet, die Bildmitte dabei aber deutlich stärker gewichtet als die Randbereiche. Sie liegt damit zwischen der großflächigen Mehrfeld- bzw. Matrixmessung und der sehr punktuellen Spotmessung.
Diese Messmethode eignet sich gut, wenn sich das Hauptmotiv zentral im Bildausschnitt befindet, etwa bei klassischen Porträts, und der Hintergrund deutlich heller oder dunkler ist als das Motiv selbst.
Historisch war die mittenbetonte Messung lange der Standard in analogen und frühen digitalen Kameras, bevor intelligente Matrixmessungen mit Szenenerkennung sie in vielen Situationen ablösten.