Spot-Metering (Selektivmessung)
Spot-Metering misst die Belichtung nur an einem kleinen, gezielten Bildbereich statt der gesamten Szene.
Spot-Metering, auch Selektiv- oder Spotmessung genannt, ermittelt die Belichtung ausschließlich anhand eines sehr kleinen Bildausschnitts, typischerweise ein bis fünf Prozent der Bildfläche, meist um den Fokuspunkt herum.
Diese Messmethode ist besonders nützlich bei kontrastreichen Szenen, in denen eine Mehrfeldmessung durch helle oder dunkle Bildbereiche in die Irre geführt würde – etwa bei einem Motiv im Gegenlicht oder auf einer kleinen, hellen Bühne vor dunklem Hintergrund.
Der Nachteil: Da nur ein winziger Bereich gemessen wird, reagiert Spot-Metering empfindlich auf die exakte Positionierung des Messpunkts und erfordert entsprechend mehr Erfahrung als automatische Mehrfeldmessungen.