Goldener Schnitt

Kompositionsprinzip, das ein harmonisches Teilungsverhältnis von etwa 1:1,618 nutzt, um Bildelemente anzuordnen.

Der Goldene Schnitt ist ein mathematisches Teilungsverhältnis von ungefähr 1:1,618, das seit der Antike als besonders harmonisch gilt und in Kunst, Architektur und Fotografie zur Bildkomposition genutzt wird. In der Fotografie wird er häufig über eine Spirale, die sogenannte Fibonacci-Spirale, oder ein Rasterraster visualisiert, entlang dessen Linien und Schnittpunkte sich das Hauptmotiv platzieren lässt.

Viele Kameras und Bildbearbeitungsprogramme, darunter Lightroom im Zuschneide-Werkzeug, bieten den Goldenen Schnitt als alternatives Kompositionsraster zur einfacheren Drittelregel an. In der Praxis wird der Unterschied zwischen beiden Rastern oft nur subtil wahrgenommen, dennoch gilt der Goldene Schnitt vielen als die anspruchsvollere Variante der Bildaufteilung.