Kostenlose vs. gekaufte Lightroom-Presets

Kostenlose vs. gekaufte Lightroom-Presets
Foto von Elizeu Dias auf Unsplash
Kostenlose vs. gekaufte Lightroom-Presets
Kostenlose vs. gekaufte Lightroom-Presets
Grafik erstellt mithilfe von Künstlicher Intelligenz

Die Auswahl an kostenlosen Presets im Netz ist riesig, gleichzeitig gibt es einen großen Markt an bezahlten Preset-Paketen. Beide Varianten haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber deutlich in Qualität, Konsistenz und dem Aufwand, den du selbst investieren musst.

Was kostenlose Presets typischerweise bieten

Kostenlose Presets stammen oft von einzelnen Fotografen, Blogs oder Community-Sammlungen. Die Qualität schwankt stark: von wirklich brauchbaren, durchdachten Presets bis zu sehr grob eingestellten Looks, die kaum an unterschiedliche Fotos angepasst sind.

Was gekaufte Preset-Pakete typischerweise bieten

Gekaufte Pakete stammen meist von Anbietern, die auf ein bestimmtes Genre oder einen bestimmten Stil spezialisiert sind, etwa Reise-, Portrait- oder Hochzeitsfotografie. Presets in einem Paket sind oft aufeinander abgestimmt und wurden an mehreren Testfotos geprüft.

  • Kostenlos: kein finanzielles Risiko, aber stark schwankende Qualität.
  • Kostenlos: oft weniger Varianten für unterschiedliche Lichtsituationen im selben Look.
  • Gekauft: meist konsistentere Qualität, oft mit mehreren Varianten je Look.
  • Gekauft: teils mit Support, Anleitung oder ergänzenden Materialien wie Tutorials.

Der versteckte Aufwand bei kostenlosen Presets

Ein kostenloses Preset spart zwar Geld, verlangt aber häufig mehr Nachkorrektur, weil es seltener an unterschiedliche Belichtungssituationen angepasst wurde. Dieser zusätzliche Zeitaufwand ist bei der Kostenrechnung oft ein übersehener Faktor.

Wann sich der Kauf eines Pakets lohnt

Wer regelmäßig größere Mengen an Fotos bearbeitet oder professionell arbeitet, profitiert meist stärker von einem gekauften Paket, weil die gesparte Zeit bei der Nachkorrektur den Preis oft schnell wieder ausgleicht.

  1. Frag dich, wie regelmäßig du Presets tatsächlich nutzt.
  2. Bei gelegentlicher Nutzung: kostenlose Presets zum Ausprobieren verschiedener Stile testen.
  3. Bei regelmäßiger oder professioneller Nutzung: ein gezielt ausgewähltes, bezahltes Paket in Betracht ziehen.
  4. Prüf bei gekauften Paketen Vorschaubilder mit unterschiedlichen Motiven, nicht nur ein einzelnes Werbefoto.
  5. Bau dir langfristig ein eigenes, an deinen Stil angepasstes Preset, unabhängig vom Ursprungsformat.
Kostenlose vs. gekaufte Lightroom-Presets
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Der Preis eines Presets sagt wenig über seine Qualität aus, aber viel über den Aufwand, den du selbst noch investieren musst.